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GSW Immobilien AG: GSW Immobilien AG und Deutsche Wohnen AG schließen Vereinbarung über den Zusammenschluss (Business Combination Agreement) - Vorstand und Aufsichtsrat der GSW Immobilien AG empfehlen Aktionären, das Umtauschangebot der Deutsche Wohnen AG anzunehmen


GSW Immobilien AG / Schlagwort(e): Übernahmeangebot/Stellungnahme
14.10.2013 18:26

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GSW Immobilien AG und Deutsche Wohnen AG schließen Vereinbarung über den Zusammenschluss (Business Combination Agreement) - Vorstand und Aufsichtsrat der GSW Immobilien AG empfehlen Aktionären, das Umtauschangebot der Deutsche Wohnen AG anzunehmen

Berlin, 14. Oktober 2013 - Am heutigen Tage haben die GSW Immobilien AG (GSW) und die Deutsche Wohnen AG (Deutsche Wohnen) eine Vereinbarung über den Zusammenschluss beider Unternehmen (Business Combination Agreement) abgeschlossen. In dem Business Combination Agreement wurden Regelungen zur zukünftigen Strategie und Struktur der zusammengeführten Unternehmensgruppe getroffen.

Insbesondere wurde vereinbart, ein gemeinsames Integrationsprojekt zu initiieren, um Lösungen für die Zusammenführung der Prozesse, Betriebsabläufe und Organisationsstrukturen beider Unternehmen zu entwickeln. Zu diesem Zweck soll ein aus den Vorstandsmitgliedern beider Gesellschaften bestehender gemeinsamer Integrationsausschuss eingerichtet werden, der die Integration der Geschäftsbereiche der GSW und der Deutsche Wohnen unter Berücksichtigung der Vereinbarungen im Business Combination Agreement koordiniert.

Im Business Combination Agreement haben GSW und Deutsche Wohnen ihr gemeinsames Verständnis bekräftigt, dass die engagierte Belegschaft die Grundlage für den derzeitigen und künftigen Erfolg der Unternehmensgruppe darstellt. Im Rahmen des Zusammenschlusses sollen deshalb nur dann Arbeitsplätze abgebaut werden, wenn trotz des weiterhin dynamischen Wachstums der Gesellschaft nachhaltig Personalüberhänge identifiziert werden. Soweit betriebsbedingte Kündigungen nicht vermieden werden können, sollen diese sozialverträglich erfolgen. Nach dem Business Combination Agreement soll zudem die Auswahl von Arbeitnehmern nach dem 'best in class'-Prinzip erfolgen.

Das Business Combination Agreement sieht zudem vor, dass ab dem Geschäftsjahr 2014 die von der Deutsche Wohnen an ihre Aktionäre zu zahlenden Dividende von ca. 50% der wichtigen Gewinnkennzahl funds from operations (FFO) (vor Verkäufen) auf ca. 60 % des FFO (vor Verkäufen) erhöht werden soll.

Im Business Combination Agreement ist vorgesehen, die beiden Vorstandsmitglieder der Deutsche Wohnen, Michael Zahn und Lars Wittan, zu Vorständen der GSW zu bestellen. Den Vorstandsvorsitz bei der GSW soll zukünftig Michael Zahn übernehmen. Zugleich sollen Jörg Schwagenscheidt als Chief Operating Officer (COO) und Andreas Segal als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand der Deutsche Wohnen aufrücken.
Vorstand und Aufsichtsrat der GSW haben am heutigen Tage ihre gemeinsame Stellungnahme gemäß § 27 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) beschlossen. Darin empfehlen sie den Aktionären nach eingehender Prüfung die Annahme des Umtauschangebots der Deutsche Wohnen. Diese gemeinsame Stellungnahme wird am 15. Oktober 2013 veröffentlicht werden.
Vorstand und Aufsichtsrat bewerten das angebotene Umtauschverhältnis von jeweils 2,55 Deutsche Wohnen-Aktien für eine GSW-Aktie aus finanzieller Sicht als angemessen. Vorstand und Aufsichtsrat haben in diesem Zusammenhang eine Fairness Opinion von Goldman Sachs erhalten.
Die GSW sieht in einem Zusammenschluss von GSW und Deutsche Wohnen auf der Grundlage der Vereinbarungen im Business Combination Agreement eine hervorragende Möglichkeit, die Stärken beider Unternehmen im Interesse der Aktionäre und übrigen Stakeholder zu kombinieren.

14.10.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

 
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